Heute morgen lief ich in die Stadt. Und sah das auf dem Bild unten. Eine von diesem Lampen aus der Autowerkstatt kann es nicht sein, dann dachte ich an Weihnachtsbeleuchtung, aber es ist nur die Sonne, passend zu Star Wars im Kino.

Heute morgen lief ich in die Stadt. Und sah das auf dem Bild unten. Eine von diesem Lampen aus der Autowerkstatt kann es nicht sein, dann dachte ich an Weihnachtsbeleuchtung, aber es ist nur die Sonne, passend zu Star Wars im Kino.

und ich habe allen gesagt, daß ich weiß, daß Weihnachten für sie nix ist. Aber ich erwarte von den meinen, daß das kleine Mädchen in unserem Haushalt Weihnachten bekommt. Weil es für sie noch so ist, wie es ist.

A. kommt nach Hause. Er habe ein Gespräch mit seiner Direktorin gehabt, weil Till behauptet hat, A. habe ihm auf den Kopf gespuckt.
Er habe nun also das Gespräch mit ihr gehabt. Sie wollte von ihm wissen, ob er denn überhaupt Platz in meinem Arm habe und ob wir gemeinsam Mittagessen,….Begründung war, das er sich selbt nicht liebe.
Ich habe ihm dann sein blödes Play-Boy -Deo, die Busfahrkarte und das neue Haarwachs gegeben. Dinge, die ich besorgen sollte.
also kurz:
Hallo Umfeld!
Es sind noch zwei Wochen und ein Tag, dann ist Jahresende. Also knappe zwei Wochen.
Im Januar war M. verschwunden; furchtbare Wochen, bis Anfang Februar. Ich habe mich mit komischen Leuten und der Polizei rumgesetzt; kenne jetzt alle Krankenhäuser und weiß, das es auf dieser Welt einen Menschen gleichen Namens gibt, der allerdings in Rumänien oder sowas geboren ist, und mit einem internationalen Haftbefehl aus Spanien gesucht wird.
Ende Februar brach sie A. nach dem Schubs den Arm und musste operiert werden. Ich habe mich mit Ärzten und Schwestern rumgesetzt, mit Lehrern. Gott sei Dank hatte ich einen hartnäckigen fieberhaften Infekt, sonst hätte ich gar nicht so viel Zeit im KH verbringen können.
Im März hatte Mini ihren Grand Mal. Ich habe mich erneut mit Ärzten und Schwestern rumgesetzt und Mini wieder mit nach Hause genommen.
Im April wurde das dritte Enkelchen tot geboren und ich habe getröstet, geweint.
Im Mai haben wir das Enkelchen begraben und ich habe mich mit Lehrern herumgesetzt, weil die Kinder zur Beerdigung nicht frei bekommen sollten.
Im Juni weiß ich gar nicht mehr.
Im Juli wurde ich krank; A. musste überstürzt noch operiert werden, weil der Draht schon nach drei Monaten raus gemusst hätte, aber das keiner wußte, weil wenn man ein Kind auf eigene Verantwortung mitnimmt, keiner mehr einen Abschlußbericht bekommt ausser der Unfallversicherung.
Den August verbrachte ich zur Hälfte mit Kopfschmerzen liegend im dunklen Zimmer.
Irgendwann zwischen drin war das Drama mit den jungen Eltern. Auch nicht besser.
Anfang November ne bekloppte Ärztin, die mich in die Maschinerie Krankenhaus schicken wollte.
Gymnasium.
Dann starb der Opa. Ab dann lange Meter Familienarbeit; auch bei Sohn drei kriselte es, Kriselt nicht mehr.
Letzte Woche zwei Klassenkonferenzen; der eine suspendiert;….
Sodele. Und jetzt sind es noch zwei Wochen und ein Tag bis zum Jahresende. Und Weihnachten ist so geplant, das nicht mehr alle zuammen sitzen, sondern nur noch die, die miteinander wollen, was für mich bedeutet: 3 Tage Besuch.
ABER: Jetzt, Umfeld, jetzt haltet ihr alle mal die Füsse still, während ich Bewerbungen schreibe, Kekse backe, die Weihnachtsdeko fertig stelle….
Einfach mal 14 Tage Fresse halten.
Danke.
Da habe ich mich also beworben; ich brauche einen neuen Job. Das finde ich nun wieder gar nicht so einfach. Gelernt hab ich ja nix, aber gemacht schon ’ne Menge. Als Thekenschlampe bin ich zu alt, als Cleanschlampe habe ich mich klar auch beworben. Für die Unterhaltsreinigung in der Flüchtlingsunterkunft mitten im Harz. Aber da habe ich auch nichts mehr gehört. Nunja, ich kann zwar Putzen und ist mir auch egal, aber…
Zwei Zeitarbeitsfirmen haben mich in ihrer Karttei aufgenommen, aber es geht erst wieder wirklich im Januar los.
Tja, und natürlich hat sich ein Callcenter gemeldet. Die bieten das gleiche Geld wie bisher für’s Home Office an. Und ganz klar, wieder mal Vertragsoptimierung. Ja, nee, ist klar. Wenigstens kann da kein TL mal eben neben mir sitzen und mich bejängeln. Das werden die schon irgendwie anders hinbekommen, das bejängeln.
Vertragsoptimierung. Tolles Wort.
Ob es Montag oder Dienstag war, als die Schule anrief, wir sollte D. von derselbigen abholen und er wäre mit sofortiger Wirkung suspendiert, kann ich nicht sagen. Es sein meinem fieberhaftem Infekt geschuldet, der die Ursache für die Einnahme von Nuvominsulfon und Ibuprofen im Wechsel ist, weil sonst der aufrechte Gang nicht mal ansatzweise möglich wäre.
Wir ihn also abgeholt. Klassenkonferenz sollte heute sein. Sollte. Warum?
Kurze Zusammenfassung der Ereignisse:
D. hatte eine Flasche Vodka mit in die Schule gebracht und sie mit Tabea geteilt, allerdings waren Luisa und Paula, die nach Tabeas Sprachnachricht an D. nichts vom Vodka abkriegen sollte, weil Tabea von der emotionalen Verfassung Luisas nach Alkoholgenuß genervt sei und Luisa eh nur Paula was abgebe, also Luisa und Paula waren hin zum Lehrer und zack, war die Nummer aufgeflogen.
Wo hatte D. den Vodka her? Von einem „Kumpel“ vom Bahnhof. Da die Polizei sagte, es handele sich bei der Beschaffung solchen Alkohols nur um eine Ordnungswidrigkeit und ich müsse einen Zeugen besorgen, der bezeuge, das der „Kumpel“ D. den Alkohol gekauft habe, habe ich die großen Brüder gebeten, doch ernsthaft in der Sprache des Kumpels mit demselben zu reden. Ist gemacht worden.
Nun stand also die Klassenkonferenz noch an und gestern machte mir D., nachdem ich zwischen Nuvo und Ibu nicht alles verstanden habe, die Sprachnachrichten von Tabea zugänglich. Am Mittwoch hatte die Mutter Tabeas den Klassenlehrer der beiden angerufen und erklärt, das D. Tabea gezwungen habe, Alkohol zu trinken. So lautete eine der Sprachnachrichten.
Und gestern teilte sie D. mit, das er wahrscheinlich nicht von der Schule fliege, wenn er nur die ganze Schuld auf sich nähme und Luisa und Paula müssten nur dasselbe sagen, da müsse man sich noch drum kümmern. Luisa und Paula sitzen als Schülervertreter ebenfalls in der Klassenkonferenz.
Und nach diesen Dingen sehe ich die Klassenkonferenz als Farce, denn wie kann jemand, der gezwungen wird, Alkohol zu trinken, noch vor Erhalt des Alkohols erklären, wer alles nichts ab kriegt? Oder nachfragen, ob der Alkohl besorgt sei?
Wir wollen hier mal eins klar stellen: D hat den Alkohol besorgt und mitgebracht. Dafür hat er Verantwortung zu übernehmen. Und ich finde einen Rausschmiss aus dieser Schule gerechtfertigt.
Allerdings fände ich auch einen Schulverweis für den Jungen gerechtfertigt, der letzte Woche erst ein Messer mit 15 cm Klinge dabei hatte und zwei Tage später mit einer Spraydose und einem Feuerzeug einen Flammenwerfer in der Schule herstellte. Aber da entschied man sich für 14 Tage Schulverweis. Finde ich unangemessen gering.
Montag suche ich D. eine neue Schule. Ich weiß, das er dort im Focus steht und das finde ich nicht schlecht. Seit zwei Monaten läuft es bei ihm krum. Erst schwänzt er stundenweise die Schule, dann wird er beim Klauen erwischt, dann kommt er voller Marihuana vollbreit nach Hause und jetzt das. Eine Änderung des Umfeldes wirkt oft Wunder, glaubt mir.
schrieb mir ein Kollege bei FB.
Die Nachbarn gucken mittlerweile böse, noch zweimal und sie verschwinden unter Autos und in Hauseingängen, wenn ich rauskomme, so rumpelt es derzeit hier.
Der letzte große, wenig leise Disput war zwischen C. und mir. Und wir stritten rauf und runter durch das Treppenhaus. Es krachten Türen, wir diskutierten in Etappen, wie man trauert und das man nicht einfach anderen Gefühle absprechen könnte…..Hier sind 160 Quadratmeter auf drei Etagen exclusive Wintergarten. Da kann man Sachen wirklich ausdiskutieren. Nunja, zwei dieser Metalldinger vom Türschloß, die am Rahmen sind, ich glaube Beschläge heißt das, aber ich weiß es nicht, die müssen nachlackiert werden, weil dicke Lackschichten beim Zuknallen erst Risse bekommen und dann Abplatzen.
Nunja, am Ende durften alle mit und jeder bekam seinen Raum, den er brauchte, aber es wird alles noch viel Arbeit brauchen, bis alle ihren Weg gefunden haben.
Quelle: Die Kinderkrankenschwester wird abgeschafft
Diesen hier muss ich einfach teilen.
Wie manche wissen, hatte sich A. in diesem Jahr Elle und Speiche gebrochen und es musste operativ gerichtet werden. In meinem Kreiskrankenhaus waren sie alle wunderbar nett, aber dort durfte die Operation aus Versicherungsgründen nicht durchgeführt werden, weil Schulunfall.
Sodele:
Noch mal knapp für alle. A. war morgens aus dem Haus gegangen, hatte sich nachmittags gegen kurz nach zwei den Bruch zugezogen und lag ab dann im KH, weil man mich nicht erreichte.
Ich dusselige Kuh, mit fiesem fieberhaftem Infekt zuhause, hatte das Handy auf lautlos gelassen, weil ich ja zuhause war und wir Festnetz haben.
Die Lehrerin rief zwar -zig Mal auf dem Handy an, aber nicht auf dem Festnetz und es kam auch niemand auf die Idee, mal eben rum zu kommen, obwohl viele seiner Klassenkameraden hier um die Ecke leben.
Kurz nach 17 Uhr hatte mich dann auf dem Handy mein Teamleiter aus der Firma erreicht, der eher zufällig vor einer Konferenz noch einmal in seine Emails geguckt hat, und ich, die sich hinlegen wollte, hatte das Handy auf den Nachttisch gelegt, über den es dann vibrierend rutschte….
Also ab ins KH. Dann mit dem Jungen im Krankenhaus eine knappe Stunde fahrt in die Klinik nach Braunschweig. Dort wurde er aufgenommen. Erst warten in der Notfallambulanz, dann warten auf der Station, gegen 21 Uhr hatte er ein Bett im Drei-Bett-Zimmer. Sein Bett stand an der Tür, was bedeutete, das er alsbald operiert werden würde. Er hatte Schmerzen, er hatte Angst, bei der Operation zu sterben, was er immer wieder äußerte, er hatte Durst, er hatte Hunger, weil Essen und Trinken fiel ja seit zwei Uhr aus. Er musste einen Einwegschlüpfer mit Windeleinlage zur Op anziehen und das war ohne Hilfe mit einer Hand gar nicht möglich und er musste eines dieser Hemden tragen, was wohl das gerinste Problem war. Viel schlimmer war es, das Mutter bei diesem Einwegschlüpfer helfen musste….
Wir saßen dann draußen und warteten auf die Anästhesistin. Und dann kam die blonde Schwester raus, die mich ansprach. Was mit meinem Jungen los sei? Warum er ihr die Schuld daran gebe, dass er jetzt dort sei.
Ich weiß, das Krankenpfleger und -schwestern viel aushalten müssen, aber hier war ich erstaunt, das eine Kinderkrankenschwester, denn das sollte sie eigentlich auf so einer Kinderstation sein, das diese nicht mit dem Gemiste eine hungrigen, todesangst hegenden, zwei gebrochene Knochen im rechten Arm habenden fast vierzehnjährigen umgehen konnte. Das man sowas wirklich persönlich nehmen kann, kam mir das erste Mal vor.
Nunja, war sowieso ein komisches Krankenhaus. Menschen, die mit kleinen Menschen zu tun haben, wenn diese krank sind, sind ganz besondere Menschen.
Mini muss alle drei Monate zum Kinderneurologen. Und dort wird ein EEG gemacht. Und dann gibt es dort Anna, die mit dem rollenden R. Und wenn sie das EEG macht, dauert es tatsächlich nur 20 Minuten. Ich habe keine Ahnung, wie sie das macht, aber wenn ich bei Mini sitze und einer von uns darf immer mit drin sitzen, dann schlafe ich wie Mini auch immer im Sitzen ein. Also ein völlig entspanntes EEG mit völlig entspannten Eltern… Wie Anna das macht, weiß ich nicht, aber sie macht es. Wenn sie sagt, alles ist gut, dann ist es das.
(Via Webfail) In den USA sollte er vielleicht wegen der ständigen Terrorbedrohung vergiftete Pfeile nehmen… 🙂
Gestern fragte mich C., ob ich mit zur Beerdigung fahre. Er habe seine Mutter gefragt, sie habe nichts dagegen.
Sie hatten nämlich nur sich selbst eingeplant und die große Schwester, die Kinder, die C.’s Mutter mit in die Ehe gebracht, auch nicht.
Sie hatten einfach das Gefühl, es würde uns nichts ausmachen.
Ich fahre nicht mit.