PS: Nummer 34

Wir haben sie! Mein Sohn brachte sie mir, die Nummer 34. Der werdende Vater hatte sie. Also kann man sagen wir hatten noch Glück und brauchten drei Haushalte, zwei kleine und ein großer, um das Buch vollzukriegen.

Das rote Kreuz….

Omma. Ich sitze mit ihr auf den Stühlen der Söse und erzähle. Ich bin ganz voll von dem Thema. Es belastet mich ungemein und das heulen wird erst aufhören, wenn ich nachmittags C. zeige, was da in den Miails war, aber das weiß ich noch nicht.zu diesem Zeitpunkt. Auch erst einen Tag später begreife ich, was mit der schönen Annika passiert ist, was da wohl in ihr vorgegangen ist und wie es zu allem gekommen ist mit dem Burnout.
Aber soweit sind wir noch nicht.
Ich sitze also mit Omma anner Söse. Und ich erzähle ihr , was passiert ist, ja auch  das, was C. zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß. und sie erteilt mir die Absolution zur Veränderung:
„Hier, weißte,w as ich in der Zeitung gelesen habe?“
„Näh.“
„Der Dings ( sie nannte einen Namen, den ich vergessen habe) , also der Dings der war doch beim Roten Kreuz immer Ausbildungsleiter….“
„Ja, kann sein, ich weiß es nicht mehr..“ Es ist auch lange lange her,daß ich mit denen zu tun hatte.
„Der Dings stand jetzt in der Zeitung und ist geehrt worden für 60 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit im Roten Kreuz, ABER da stand Ortsverband LaPeKa.“
„Ich gucke verständnislos, weil ich nicht weiß, was daran falsch ist, das der in LaPeKa ist….
„….Der war doch immer in Osterode. Da muss doch auch was vorgefallen sein, daß der nach LaPeKa gewechselt ist.“
Ich solle  mit einen Platz suchen, wo es ordentlich laufe.
Und ich fahre mit der Geschichte nach Hause und habe wieder was gelernt. So doof es kling.  Es geht nicht immer um die Sache, sondern manchmal ist es auch das DrumRum. Und wenn das DrumRum nicht passt, dann muss man nicht die Sache an sich aufgeben, sondern einfach nur das DrumRum wechseln.
Ich bin mir mittlerweile sicher, dass es nirgendwo anders anders läuft, aber….vllt ist das dann nicht so dicht. Mein Vertrauen ist hin. Mein ganzes Vertrauen ist einfach im Eimer. Ich werde da nur noch meinen Totprüfer machen irgendwie. Es ist mir auch egal, wer da mit reingeht und wer nicht, ich möchte gern jemanden von außen mitnehmen, am liebsten jemanden mit mathematischen Verständnis und fertig.
Und entweder komme ich durch oder das ganze ist rum und auch fertig.

Aggressionen….

ja, ich kämpfe damit. Ich habe ein Skipt. Also nicht nur eins, aber eben dieses, ein ganz besonderes.
Der Mann , der das geschrieben hat, hat vorne ins Vorwort geschrieben, daß er keinerlei Gewährleistung übernimmt, daß dieses Skript keine Fehler enthält.
Das war letzten Sommer und ich bin durch die Klausur geschossen. Die war sehr lustig. Eine Woche vorher wurde dreimal der Termin geändert, was nur ein bischen blöd ist, weil man sich jeden Zentimeter Zeit einteilt. Und ich musste mir das einteilen, weil ich einfach nicht verstand, wieso plötzlich Dinge auftauchten in seinen Zeichnungen,d ie da gar nicht sein konnten, weil es sie am Anfang gar nicht gab….aber ich bin ja dumm, also musste ich das Ding nur genug anstarren.
Dann kam die Klausur. Nein, wir durften keinen Zettel mit reinnehmen, es sei ja minimaler Stoff. Okay.
Gut. Klausurtag kam. Die Nacht eh schlecht geschlafen, also hin da, wo sie sein sollte. Näh, da isse nich. Mir kommt die Mathematikerin entgegen.
Ja, wo isse denn dann?
Wir sollen erstmal zum Matheinstitut, vllt im großen Hörsaal.
Sicher?
Näh.
Aha.
Irgendwie hatte er das mit den Räumen nicht so hinbekommen, denn der ursprüngliche Raum war einfach belegt. Doof. Ich weiß.
Jedenfalls Klausur. 120 Minuten lang. Und 120 Punkte musste man erreichen.
Konnte ich nicht, denn ich war immer in den Anfängen stecken geblieben und die Dinge, die ich konnte, die waren aus seinen Literaturempfehlungen, aber nicht made by himself , also nicht erlaubt zu benutzen. Naja, was solls.

Nun muss ich zur Totprüfung hin.
Auch das. Und ich sitze da mit meinem Skript in seiner Vorlesung. Und jedesmal entdecke ich einen Fehler in seinem alten Skript und korrigiere ihn. Heute hatte er sogar einen alten Fehler ausgemerzt, aber gleich mal an diesselbe Stelle durch weglassen einer wichtigen Information einen neuen gezaubert.

Und heute gucke ich da, wo ich online meine Materialien finde. Und finde sein neues Skript. Mit dem Vorwort. Und was steht da?

Vorwort
Das Skript ist als Begleitung zur Vorlesung Kombinatorische Optimierung
im Sommersemester 2013 gedacht. Es basiert in weiten Teilen auf der unten
angegebenen Literatur.
Da das Skript noch in einem “frühen Stadium” ist, gebe ich keine Gewähr
auf Fehlerfreiheit.

Ähm ja. Wann isses denn nicht mehr zu früh für ein fehlerfreies Skript? Ich habe Aggressionen, davor habe ich vor Enttäuschung fast in der Vorlesung geweint.  Ich habe wirklich gekämpft.
Diese Menschen arbeiten für den Staat. Meine Mutter sagte immer: „Wenn Du für den Staat arbeitest, dann bist du Vorbild. Du hast nie wirklich Feierabend, weil Du bist immer Vorbild, immer Vertreter dieses Staates. Also überleg Dir gut, ob Du für den Staat arbeiten willst.“  Ich wollte nicht, ich eigne mich nicht zum guten Vorbild.
Andererseits sind solche Menschen Vorbild für die nächste Generation Führungskräfte. Was sind denn solche Leute für ein Vorbild? Ich bin heute sogar schon gefragt worden, ob dieser Verfasser das mit Absicht macht. Ich persönlich glaube das nicht.
Ich glaube auch nicht, daß er es nicht versteht, was er da lehrt. Ich glaube eher, daß es für ihn furchtbar schwierig ist, vor lauter Menschen zu sprechen. Aber, so finde ich, das rechtfertigt nicht so ein Skript.
Und noch schlimmer ist:
Ich sitze nun in der Vorlesung und korrigiere. Und wenn ich das abends durchgehe, dann frage ich mich, was denn nun wirklich richtig ist. Es verunsichert mich immer mehr.

Abgesoffen

…sind wir noch nur. Hat andere Teile erwischt, da sind die Strassen gesperrt worden, gestern. Trotzdem werde ich nachhher gucken gehen, ob es meine Schränke im Keller überlebt haben oder ob es durch die Bodenplatte nach oben gekommen ist, das Wasser. Vom Schlafzimmer aus konnte ich das Bächlein, das hinter dem Haus ist, über zwei Meter Länge im Bachbett sprudeln sehen. Und auf dem Balkon telefonieren ist nicht. Ist immer noch zu laut.

Hör mal, Mr. Wetter, is gut jetzt, ehrlich. Wenn ich aus dem Fenster gucke und hinter mir ist es richtig grün geworden, da sitzen die Vögel direkt am Haus und brüllen und die Eichhörnchen wandern über die Balkone, will heißen, man merkt wie gebaut worden ist:
Wald weg und sozialer Wohnungsbau mitten rein. Wenn sie gedurft hätten wie sie offensichtlich wollten, hätten wir wahrscheinlich nur ´nen Trampelpfad zum Haus. Wenn ich also rausgucke und es regnet, dann komm ich mir vor wie in der Regenzeit im Dschungel. Einziger Unterschied da ist, da hörts nachmittags auf mim Regnen, sagt C..
Meine Tomaten haben Blüten, aber es fliegt nix, daß da zu Tomaten verhelfen könnte…meine fast vertrockneten Minigeranien, die ich billig gekauft hab, sind eins A grün und ich hätt doch gern was, was irgendwie rumblüht. Und die Radieschen in der alten Wäschewanne wollen nicht keimen und die Petersilie da kommt über die Keimblätter nicht wirklich raus. Also jetz`is echt mal gut mit der Regnerei!

Er nu wieder….

da sitze ich über einem Zettel und soll den man bearbeiten…Will ich ja auch gerne. Jedenfalls geht es um Unterräume. Und wenn ich eins nicht abkann, dann sind das Unterräume.  Zeigen Sie, daß der Unterraum in der Menge SoUndSo liegt.
Keine Zahlen,  wenn man Glück hat , nicht mal ein Raum , in dem der ganze Kram samt Unterraum liegt….
Ich zeige C. die Aufgaben. Er guckt drauf. Und guckt.
Und guckt….und dann sagter: „Mach die Prüfung bei wem anders.“
„Schatzele? Bei WEM denn??“
Er zeigt auf die zweite Aufgabe und sagt: „Schreib da dran: Keine Informatiker -Aufgabe, keine Zahlen drinne.“
„Doch , da unten P hoch zwei  = P kuller P = P.“
„Das keine gültige Zahl, das ne Rechenanweisung.

ICh habe viele nützliche Dinge gelernt. Ich finde es witzig, ausrechnen zu können, wie schnell sich ein Objekt von A nach B bewegt.
Das hat auch später noch Nutzen für mich….zum Beispiel könnte ich ausrechnen, wie schnell ich das Eichhörnchen erwische, das mit mal eben in die Karre läuft, wenn ich das so im Kopp könnte.
Ich kann ausrechnen, wie schnell minimis Schnuller fliegt, wenn sie ihn wirft……Toll, oder? Ich kann sogar ausrechnen, wo der höchtste Punkt der Flugbahn is und was es für einer is….

und falls minimi jetzt tatsächlich schläft, mache ich nix mehr mit Mathe, sondern mich auf in einen meiner Unterräume, ins Schlafzimmer nämlich.

Boah, gleich platz ich! Nummer 34

fehlt ja nun und da denk ich mir: Mensch, heute sind die ja alle bei Fratzenbuch.
Tatsache, da gibt es auch eine Tauschbörse für überzählige Sticker. Aha.
Allerdings kann man nur drei eintragen, die man zum Tausch anbietet und keine 300. Aha.
Aber:
Erstmal muss ich Rewe erlauben, in meinem Namen private Nachrichten zu verschicken und dann muss ich auch noch gefällt mir drücken, um überhaupt jemals tauschen zu können und dann würde die Anwendung das, was ich tauschen will, meinen „Freunden “ auf Facebook schicken.   Mellzy aus Australien hat bestimmt die Nummer 34 von Rewe. GAAAAAAAAAAAANZ bestimmt.
Frechheit hoch drei, dieser Rewe-Kram.

Kläbebildchen und REWE/PENNY

Da hat doch der REWE/PENNY-Konzern diese schöne Sammelbildchenaktion in den letzten Wochen gehabt. Als wir damit anfingen, meinte C.:
„Das kriegt man nie fertig, da fehlt mit Sicherheit eins.“
Wir haben nun also gesammelt, den Edeka-Mini-Einkauf zugunsten von REWE weggelassen, und ebenso nix Lidl, sondern immer Penny, weil das Buch musste vollwerden.
Wir sind ja nun viele, da kauft man schon was mehr. Japp, locker zehn Päckchen pro Samstag nur im Penny und statt die zehn Euro aufzufüllen, haben wir auch mal drei Päckchen von den Kaufbaren gekauft, weil C. meinte:
„Da sind bestimmt welche drin, die es in den normalen nicht gibt. „Wir hatten die falschen Tütchen aus den Kaufbaren, die, die drin waren, die hatten wir schon.
So. In dieses tolle Sammelbuch von Rewe gehen 180 Bildchen. Und es fehlt tatsächlich 1. Ausgeschrieben: EINS.
Die Nummer 34.
Angsichts des Umstandes , daß …..klein E. und ich uns mal die Mühe gemacht haben, die doppelten nach Nummer zu sortieren…
DSC_0637
DSC_0638

Das sind 250 sogenannte doppelte Klebebildchen, die in Wirklichkeit auch einfach aus vier oder fünffach Karten bestehen zuzüglich zu den 179 eingeklebten Klebebildchen.
Damit man es besser erkennt, hier noch mal als Stapel mit einem Becher zum Vergleich:
DSC_0640
und dazu kommen noch die zehn Päckchen bei Omma, zehn Päckchen a 5 Stück, in denen auch KEINE Nummer 34 ist.

Wenn also ein so großer Haushalt wie meiner 300 überschüssige Karten hat, 179 in einem Buch, in dem 180 sein sollten, man von den überschüssigen auch wiederum kein vollständiges Buch zusammen kriegt, wegen der fehlenden 34….Wie soll denn dann ein normaler Haushalt so ein Buch vollkriegen?

Das ist ein echt beschissener Werbegag.

Spam auf blog.de?

Hallo mein lieber,
Mein Name ist Miss Doris Deng, nice to meet you, how are you und alles um dich herum, ich hoffe, alles ist gut, wenn so Gott sei Dank, mein lieber ich sah Ihr Profil und wurde für dich interessiert, wird auch wie wir l eine Freundschaft, die etwas Intimes führen kann, und bitte l möchten, dass Sie eine E-Mail zu E-Mail-Adresse senden, so kann ich Ihnen meine Bilder für Sie zu wissen, wem ich bin.
Hier ist meine E-Mail-Adresse (dengdoris@ymail.com)
Ich glaube, wir können von hier aus! Ich warte auf Ihre Mail an meine E-wartet Adresse oben.
Fräulein Doris Deng
(Denken Sie daran, die Entfernung oder die Zusammenarbeit lour spielt keine Rolle, aber die Liebe eine Menge Dinge im Leben) bitte ich will, dass du mir auf meine E-Mail-Adresse (dengdoris@ymail.com) kontaktieren

Sowas habe ich sonst nur als email im Postfach. Na, da bin ich mal gespannt, wann ich darüber aufgeklärt werde, das ich gewonnen habe….na vllt kommt ja doch ein interessantes Angebot und ich heirate eine Frau aus dem Ostblock, weil sie sich anbietet….Ich wüße nun nicht wirklich, wozu ich Frau Deng kontaktieren sollte…aber vllt fällt ja jemandem von Euch ein Grund dazu ein…intim werden möchte ich mit der nun nicht, aber vllt einer der Herren?