Syrien und seine

Seife. Da kommt die nämlich her.
So. Ich lese hier dauernd Produkt-Test. Und da habe ich mir gedacht: Ich mache auch mal einen. Und zwar einen besonderen. Nämlich mit dem hier:
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Japp, mit Seife. Aber nicht irgendeiner Seife! Nein! Nein, es ist auch keineswegs besonders, dass die Seife in einem Pappkarton mit Loch ist….nix.

Ausgangslage ist folgende: Ich befinde mich in der Spätpubertät und neige zu schütterem Haar. Sicherlich auch noch einigem anderem….aber das war nun mal das Hauptanliegen…das schüttere Haar, das nach dem Färben in erstklassigem Silber nachwächst, so hässliches Aschgrau und auch noch in einer Struktur der Marke “ aufgeplatztes Sofakissen“, wenn man es nicht mit chemischen Zusätzen zwingt, die widerum dafür sorgen, das das Sofakissen ausfranst.

Also Indernötz sei dank: Seife. Aber hier nicht irgendeine null-acht-fuffzehn-Seife mit Rosenduft aussem Aldi, sondern eine richtige. Ein unhandlicher Klotz, der aus Seife, Lorrbeerblätterzusatz und noch irgendwas-Zusatz und vor allem Seife besteht.

So, Wenn diese kleine Kiste in einem Schuhkarton verpackt kommt, dann liegt da noch ein Beipackzettel zu Anwendung bei. Mal ehrlich, wer hat schon mal beiner Aldi -Seife ne Gebrauchsanweisung gefunden?
Ja, mit der habe ich das gemacht wie mit der Gebrauchsanweisung vom Toaster, vom Rechner….NIcht gelesen.

So. Seife da, zack ausse Packung und im Schweinsgalopp unter die Dusche – Testen!
Ich habe die nun schon zwei Wochen im Test, was aber nicht bedeutet, das ich da am Stück unter dem mitteleuropäischen Wasserspender in Renigungskabinen rumstehe….
Also, was kann man sagen: Jetzt so exquisit riechen tut die nich, da mockt mein Weichspüler mehr, aber auf jedenfall macht sie eins: Saubär. Ich meine, Schweinebraten richt ja auch nich nach Lorbeerblättern…

Gut, Duschgel geht schneller, weil der Brocken nicht so rumschäumen will, wie ich will, aber es ist fummeliger, wenn man mit Seife hantiert und weckt Erinnerungen an die Kindheit, wenn das Gelumpe eins A in den Augen brennt. Durch den Fummelaspekt eröffnen sich partnerschaftliche Möglichkeiten, wenn Duschen nicht so platzsparend wären….
Jedenfalls zurück zur Ursache: Haare. Also…..ich könnte jetzt nicht sagen, das es mehr geworden sind.  Färben, das auch immer akkerat zu „Guck mal, wie viele Haare ich in der Hand habe!“- „Naja, besser wär, du hättest die auffem Koppe!“ führt, ist ausgelassen worden, wir wollen ja das Seife -Test -Ergebnis nicht verfälschen. Also, das es jetzt weniger licht ist…..könnt ich jetzt nicht sagen, aber in den Meinungen bei Amazon , da haben ja auch alle mindestens „ich benutze Seife jetzt drei Monate….blablalbal“ und so lange würde Seife auch reichen. Mein Stück schafft das nich. Aber naja. 7
Wie gesagt, gehört in die Kathegorie : Kann man, muss man aber nicht. Auf der anderen Seite unterstützt man mit dem Kauf hoffentlich tatsächlich einen  seifenkochenden Familienvater in Syrien, einen Gebrauchsanweisungsschreiber in irgendwo, wahrscheins Google, und einen Pappkartonfalter.  Ich denke mal, dafür lohnt sich das schon…

"Was machst Du an diesem Wochenende?"

fragte mich eine Kollegin, mit der ich telefonierte, nachdem der neue Dienstplan raus war.
Meiner ließ mich diese Woche bis einschließlich Samstag arbeiten und da auch von morgens neun bis abends halb sieben. Aber immerhin habe ich den Sonntag frei. Dann arbeite ich Montag und Dienstag, Mittwoch frei, Donnerstag , Freitag, Samstag frei, Sonntag frei. Dann wieder Montag und Dienstag, Mittwoch frei, dann bis einschließlich Samstag und Sonntag frei.
Es nennt sich familienfreundliches Unternehmen.

Was mache ich also an diesem Wochenende? Arbeiten? Und Sonntag? Morgens um acht aufstehen, das, was im Haushalt liegen geblieben ist, Sonntagsessen ansetzen, Wäsche, den Balkon sommertauglich, Sofadecken tauschen, Wischen, …..

Und während ich so mokele und merke, wie müde ich immer noch bin, werde ich sauer. Auf meine Familie. Weil so viel liegen geblieben ist…..der Wäscheberg hat diese Woche den Kampf gewonnen.
Und dann denke ich, das ich dumm bin. Das sind alles Arbeiten, die ich sonst nebenher erledige.
Eigentlich ärgere ich mich nur über mich selbst. Die anderen Frauen ohne Kinder kommen einfach an den Wochenenden nicht zur Arbeit.
C. meinte, ich solle mich jetzt immer krank melden, wenn  die Wochenenden zu viel werden. Will ich nicht, weil werde ich gekündigt. Andererseits meint er, wir hätten dan endlich genügend Zeit, eine neue Arbeit zu suchen…

Ich nehme die Kinder einfach Sonntag mit. C. will nicht wieder alleine hüten…

"…und nimm nen Apfel mit!"

Nachdem nun die ganzen Schulgespräche gelaufen sind und ich dem Mann vom Jugendamt zusagen musste, dass wenn noch eine Ordnungsmaßnahme gegen klein E. kommt, ich ihm das sofort schicke, weil er es unprofessionel findet, und das A. nun jeden Morgen von mir knurrig in der Küche genötigt wird, sich ein Brot zu machen  und „nimm noch n Apfel mit“ (Ich bin die Definition eines Morgenmuffels) und der Mann vom Jugendamt mir sagte, das die Lehrerin, die da unbedingt mit ihm und C. reden wollte den Eindruck der Überforderung mache….sagte ich A::
„Man, lass doch die Frau in Ruhe!“
„Ja, Mama, die will das aber immer alles ganz genau geordnet auf dem Tisch und die rastet, wenn Müll rumliegt…“
„Meine Fresse, A.! Ehrlich…..für so eine blöde Stunde kann man der doch den Gefallen tun…Die brauch das halt. Du brauchst halt andere Sachen, aber man kann doch mal so ein bischen Rücksicht nehmen…“
Ich bekomme eine lange Erklärung eines Zwölfjährigen, warum ich das falsch sehe, warum es nicht geht, einfach mal diese Lehrerin in Ruhe zu lassen und mal eine blöde Stunde das so zu machen, wie sie sagt. Kann doch nicht so schwer sein, denke ich.
„A., ehrlich, die Frau ist halt so. Du bist halt nicht so. Aber nicht jeder kann so sein wie Du!“ Nach kurzer Überlegung zähle ich seine wunderbaren Besonderheiten auf.  Meine Güte, musste die Schule durchsickern lassen, warum sie jetzt ein Jahr weg war? Als ich Schulkind war, waren Lehrer auch länger mal weg, aber wir haben NIE erfahren, was sie hatten, es sei denn , sie waren ein TwoInOne, da hat man das dann gesehen.
Nachdem ich ihn gebauchpinselt habe, meinen Zwölfjährigen, erkläre ich ihm, das man durchaus auch auf die Eigenheiten anderer Menschen Rücksicht nehmen könne, gerade er, gerade von ihm könne man diese Toleranz durchaus erwarten. Und ich würde sie eben erwarten. Schon weil er mein Sohn ist.  Das Ehre -Ding spielt zwar nicht eine riesige Rolle bei ihm, aber immerhin ein bißchen und vllt kriegt man ihn mit diesem neumodischen Familienehrekram…

Jeden Tag frage ich ihn nun, ob er die Lehrerin in Ruhe gelassen hat. ich habe ihm klar gesagt, das ich auf diese Diskussionen um Schulbrote und Unhöflichkeiten mit zwei und mehr Lehrern, Elternvertretern, Schülervertretern, Handelsvertretern einfach keine Lust mehr habe. Es ist nun mal einfach genug.
Jeden Tag sage ich ihm, das er sich ein Brot machen soll und nen Apfel mitnehmen.

Heute sitze ich halb dösend mit Kopfschmerzen auf dem Sofa nach der Arbeit. Da kommt A. Bei What´s App habe die Parallelklasse eine Gruppe gegründet. „Fuck Frau NameDerLehrerin“.
„Das ist Mobbing!“ Ich bin hellwach und völlig entsetzt. „A., das geht in Mobbing!! DAS geht gar nicht! Das ist strafbar!“
Ich kann mir schon vorstellen, wie sich die Blagen gegenseitig mit ihren Händies hochschaukeln und immer neu Pseudo-Greueltaten dieser Frau erfinden!
„Man, A.! Du musst da eingreifen! Du musst Dich da ein Stück gegen stellen! Das geht gar nicht!“
Er halte sich da lieber raus. ich sage ihm, das er keinen Arsch in der Hose hat.

Abends überlege ich, seine zweite Lehrerin anzuschreiben. Aber ich denke, da wird wieder nichts passieren. Also werde ich den Mann vom Jugendamt informieren. Wir stehen hier in der Pflicht! Eltern wie auch das Kollegium dieser Frau! Und ich will, das sich da was tut! Ich von zuhause hier alleine kann gar nichts.

Wenn Minimi Wäsche aufhängt…

Kleine Teile wie Unterhosen, Socken und sowas, was drunter ist, oder Minis Söckchen, Hemdchen und derartiges kommen bei uns im Bad auf die Heizung. Das spart Platz auf den Wäscheständern. Und Platz ist bei uns Mangelware.
Wenn Mini sieht, dass ich Wäsche aufhänge, will sie unbedingt helfen und macht die Kleinteile. Ich die großen mit Klammern auf den Wäscheständern.

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Nur mit den Klammern ist sie allzugenau. Nein, ich werde nicht mit ihr drüber reden……Auf GAR keinen Fall. Sie ist drei und sie hat recht.

<-wird langsam wieder normal

Ich habe eine Freundin, die mir sehr viel bedeutet. Sie wohnt nicht grad um die Ecke und wir haben uns im letzten Jahr nach München kaum gehört und geschrieben, sehen ist eh durch die Entfernung schwierig.
Vor Weihnachten kamen wir das erste Mal wieder in Kontakt.
Und ich freute mich einfach, das sie da ist, das es sie gibt, weil ich ihren Humor, ihre direkte Art sehr liebe, sie mir aber auch beigebracht hat, andere Menschen besser zu verstehen. So sagte sie mir, das man Fremdsprachen sehr gut autodidaktisch lernen könne, in dem man sich ein Kinderbuch in der Sprache kaufe, weil das kenne man ja inhaltlich.
Sie lehrte mich, C. zu verstehen. Nicht mehr alles typisch frau völlig zickig zu nehmen.
Sie lehrte mich, seine Romatik zu verstehen.
Beispiel:
C. sagte, sein persönliches Ziel sei, das die Kinder und ich Mitte diesen Jahres aus dem Hartz4 raus seien.
Ich fand das sehr romantisch.  Und er erinnert mich immer wieder daran, indem er wieder und wieder Wohnungsanzeigen durchgeht. Aber ohne meine Freundin hätte ich das gar nicht verstanden, es blöd gefunden und dabei ist es sehr liebevoll, dieses vorsichtige „Willst Du mit mir durchs Leben gehen?“.

Sie ermutigte mich zu diesem Blog. Ohne sie gäbe es ihn gar nicht. Und immer, wenn ich ihn öffne, schreibe, dann denke ich an sie.

Nun versuchten wir einen vorsichtigen Kontakt. Allerdings liegt mein Skype auf einem alten Rechner, den ich unter der Woche eher wenig nutze. Ein alter Institutsrechner, der durch eine dämliche Einstellung in einen offiziellen Ruhemodus geht, jedoch, wenn ich irgendwo im Netz unterwegs bin, dort online bleibt. Eigentlich ne witzige Sache.
Ich habe mich gefreut, von ihr zu lesen.
Aber ich war erstaunt, das sie mir schrieb, sie werde jetzt langsam wieder normal und ob ich dann auch noch da sei.
Ich fragte nicht, weil ich immer denke, es möge jeder selbst erzählen.
Ich ließ ihr da, wie es mir geht. Auch wenn man nicht immer voneinander hört, heißt es nicht, der andere sei vergessen.

Dieser Satz mit „wird langsam wieder normal“ fiel öfter.  Und mittlerweile denke ich oft: Geh doch da weg, Snitte! Geh doch bitte da weg! Was sind das nur für Menschen um Dich herum, die Dir sagen, Du bist nicht normal????
Die Dich damit so sehr klein machen?

Wann immer man sich verändert, wird das Umfeld, in dem man gelebt hat, komisch. Es wird immer komisch und sie fragen, wenn die Veränderung zu groß ist, was denn mit einem los sei. Sie erklären einem, das man ihnen früher viel besser gefallen habe, da war man soviel mehr nett, lieb, toll…..was auch immer. Und man wird unsicher, ob das, was man macht, richtig ist, ob das, wie man was sieht, ob das richtig gesehen ist.
Ja, man macht richtig! Ja, man sieht richtig! Menschen, die einen nicht lassen, sich nicht entblättern lassen, die sagen, das man komisch ist, das man nicht normal ist. Und genau, wenn das passiert, dann weiß man, das man selbst auf dem richtigen Weg und muss den weiter laufen und nicht wieder versuchen, wie ein Ei in so eine bunte Plastikform mit Hasenkopf wieder in die alte Form zu passen. DAS macht krank. Wir sind keine Eier und man muss nicht jedes Paar Schuhe anziehen, dass einem hingestellt wird.

Und denke dran: Er oder Sie ist ver-rückt. Das heißt nichts anderes, das er oder sie nicht mehr an seinem angestammten Platz steht. Und was kann daran falsch sein, eine Veränderung durchzumachen und über sich selbst und die Welt um einen herum und damit auch über die anderen und das Beziehungsgeflecht zu lernen? Nichts. Nur für die, die sich auf den Schultern des Ver-Rückten bisher aufgebaut haben und das auch weiter wollen, nur für die ist das schlecht, denn es kann sein, das man merkt, wie klitzeklein die sind, das man sie so sieht, wie sie sind. und wenn man selbst zu dem Schluß kommt, das der angestammte Platz besser war, kann man ja da wieder hin.

Also, Carla, wenn Dir noch mal jemand sagt, Du seist nicht normal, dann guck Dir die Beziehung zu dem genau an und frage Dich: Warum braucht der mich anders? Warum braucht der mich wie ich vorher war? Was hat der davon?  Und oft wirst Du feststellen, dass, wenn Du dich veränderst, der andere sich auch verändern müsste, und davor einfach nur Angst hat.  Und Du und ich, wir wissen doch: Vor der Angst sollte man nicht weglaufen. Man sollte sich rumdrehen und ihr ins Gesicht gucken, weil man dann sieht, wie klein sie in Wirklichkeit ist.

Minimi

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Lissabon, Ozeanum, Minis Baby.

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Mini hat diese Bilder veranlaßt. Im Ozeanum mussten wir alles mögliche fotorgrafieren. Mini fotografierte auch, in dem sie mit ihren Händen ein Rechteck bildete und durchguckte oder C. oder mich anschrie, wir sollten dieses oder jenes fotografieren….

Anwalt

Ich habe es satt. Ich habe ihm geschrieben und ihn um Hilfe gebeten. Und er hat geantwortet. Ich soll ihn anrufen. Und ich kann die Last übergeben.
Mein persönlicher Arbeitskampf geht los.
Meine Kollegen haben Schichtpläne. Ich bekomme keinen.
Es sind Leute für das Wochenende eingestellt worden, damit wir nicht mehr so viel am Wochenende arbeiten müssen.
Ich kriege dafür einen Tag in der Woche frei, wenn ich am Sonntag arbeite und habe damit wieder sechs Tage Wochen. Arbeite ich samstags kriege ich keinen Tag frei.
Beispiel: Diese Woche inklusive Samstag und da gleich mal neun ein halb Stunden.  Gerechnet werden neun, ist ja ne halbe Stunde Mittag drin.  Sonntag frei, dann bis Mittwoch, den frei ( Was ich damit soll, ist mir nicht wirklich klar.) Und dann Donnerstag und Freitag, Samstag frei und dann wieder Sonntag und Montag geht es gleich weiter.
Ich will einen Schichtplan. Die anderen haben auch einen.
Ich will nicht jedes Wochenende in der Firma sitzen. Das Angebot, ich könne unter der Woche zwei Tage am Stück frei haben, nutzt mir nix. Da sind meine Kinder nicht da.
Ich will schriftlich haben, das sich die Arbeitszeit verschoben hat, nämlich von Früh-Spätschicht-Wechselschicht hauptsächlich auf Spät und Wochenendarbeit.
Ich hab  keinen Bock mehr auf Überstunden. Ich habe einen 35-Wochenstunden-Vertrag und auch nur für den werde ich bezahlt.  Ich will nicht mehr vierzig oder 45 Stunden machen.  Die Praxis, Überstunden während ihrer Entstehung abzubauen, ist mir zu langweilig.
Ich finde, das es genug ist, wenn ich alle 14 Tage am Wochenende arbeite, aber eigentlich bin ich lieber bei meinen Kindern, denn Zuschläge gibt es nicht.
Ich will, das mein Jahresarbeitzszeitkonto ordentlich geführt wird. Beim Übertrag auf das neue System sind mir mal eben die bezahlten Schulungsstunden vom Anfang ersatzlos getrichen worden, damit fehlen mir 35 Stunden.
Ich will, wenn ich meinen Urlaub anmelde, nicht an einem Losverfahren teilnehmen müssen, weil die Urlaubskontigente zu knapp sind.

Ich bekomme trozt meines theoretischen Hintergrundes keine weiteren Schulungen. Der T-Shirt-Verkäufer schon. 
Ich fühle mich gemobbt. Ich finde, meine Kinder werden gemobbt. Und letzeres kann ich ÜBERHAUPT NICHT ab.
Und warum gehe ich nicht einfach??
Weil ich finde, das jeder von uns eine gesellschaftliche Verantwortung hat. Mobber suchen sich neue Opfer, es sei denn, jemand weißt ihnen Grenzen auf. Richtig Grenzen. Die müssen so knallhart sein, das sie mit neuen Mitarbeitern ordentlicher umgehen. So sehe ich das.

Reden wir über Kinder, reden wir über Wertschätzung…

Okay. Besprechen wir zunächst einmal die Ausgangssituation:
Kinder haben kein Mitbestimmungsrecht, ob, wann und in welche Situation hinein sie geboren werden.
Kinder können sich ihre Eltern nicht aussuchen und Eltern ihre Kinder nicht.
Wie bei allen Säugetieren sind Kinder auf die Aufzuchtsperson fixiert. Ich wähle diesen Begriff, weil es ja durchaus auch sein kann, das die eigenen Eltern  aus Gründen an der Aufzucht gehindert sind. Also quasi ein bischen wie die Gänse von dem Lorenz( hieß er so? Ist zu lange her.).
Im Klartext: Kinder lieben ihre Eltern, was in Höhlenzeiten dafür sorgte, das sie den Anschluß an die Gruppe hielten und somit ihr Überleben erstmal gesichert war.

Andersherum ist es leider auch wie im Säugetierbereich. Von Großkatzen aus Zoos, Eisbären und Hunden wissen wir: Es kann passieren, das der erste Wurf totgebissen wird oder verstossen. Beides ist nicht unbedingt bei uns moralisch verankert, also gilt es nicht unbedingt als Lösung.Leider sind unsere moralischen Vorstellungen so dämlich, dass es wenige Eltern gibt, die, wenn sie feststellen, das das mim ersten Wurf irgendwie problematisch ist und den Totbeißreflex auslöst, die dann dem Kind eine wirkliche Chance geben und den Mut haben, andere dem kleinen Menschen ein gutes Zuhause suchen zu lassen. Unsere Gesellschaft ist schon irgendwie schizophren. Bei Tieren ist sowas überhaupt kein Problem Da ist es durchaus zulässig, zu erklären, man komme mit dem Goldfisch nicht mehr klar und zack, sind da nicht nur Leute, die ein neues Zuhause suchen, sondern es ist auch noch gesellschaftlich anerkannt.

So. Gehen wir mal davon aus, es läuft alles soweit glatt und die Sympathien zwischen Eltern und Kindern beruhen auf Gegenseitigkeit.
Was zur Aufzucht von Kindern gehört, muss hier nicht ausgeführt werden. Müssen das Kinder wertschätzen? Das Windeln, Füttern, nächtliche Rumtragen, Bäuchleinstreicheln, Trösten beim Fallen, ersten Liebeskummer? Sich gegen andere Erwachsene stellen, um den Rahmen des eigenen Kindes einfach zu vergrößern?
Ich sage mal klar: Nein. Denn im Gegensatz zum Kind kann ich mich informieren bei der Entscheidung dafür oder dagegen, was da so auf mich zu kommt, wenn so ein kleiner Mensch geplant oder im Anmarsch ist.
Müssen sie dankbar sein? Wieso sollte man für normale Dinge dankbar sein? Warum sollten sie dankbar sein, das ich mich entschieden habe, diese Kinder zu bekommen und groß zu bringen?? Seit wann ist das ein Lotto-Gewinn,  Kind von jemandem zu sein?

Das Zauberwort ist einfach Respekt. Respekt vor einander als Mensch. Denn was Kinder von Geburt an sind, ist Mensch, nicht mehr und nicht weniger.
Respekt beinhaltet es, sie in ihren Bedürfnissen ernst zu nehmen und dabei geht es nicht darum, ob ich als „Erwachsener“  es so sehe, wie das Kind, sondern es geht um die Sicht des kleinen Menschen. Und ganz klar: Liebe. Und wie es immer so ist, so gilt es von Geburt an: Ich muss mit dem kleinen Menschen nicht einer Meinung sein, ich muss nur mit ihm einen alltagstauglichen Konsenz finden. Niemals vergessen, was man am anderen liebt, denn sonst wird eine Eltern-Kind-Beziehung ganz schnell komisch.
Und Respekt beinhaltet auch, dass keiner unfehlbar ist. Weder die Eltern, noch Kinder. Aber wenn wir einfach davon ausgehen, das sich jeder nach besten Wissen und Gewissen bemüht, ist das nicht schon was?

Ja, und ich habe meine Kinder nicht stundenlang rumschreien lassen. Weil ich mir gedacht habe, das es unmenschlich ist, dass wenn ein Neugeborenes das Hungergefühl als lebensbedrohlich erlebt, wie ich es mir dann herausnehmen kann, diesen Menschen ohne Not in so ein Gefühlslage zu bringen, nur weil irgendjemand festgelegt hat, das Kinder so und so viele Stunden zwischen den Mahlzeiten haben müssen.

So. Und Lehrer sitzen vor mir, wieder und wieder und erklären mir, wie klug meine Kinder sind. Die würden ja mindestens, wenn nicht noch mehr. Aber diese Kids stehen da, klettern lieber auf Bäume, lesen gerne andere Bücher als  Schulbücher, gehen lieber Fußballspielen und Schwimmen und ich soll sie zwingen, weil Lehrer vor mir sitzen und sagen: DAS Kind könnte sooooooooooooooooooooooo viel mehr….Ja, könnte es.   Ja, und es stellt jetzt seine Weichen für sein weiteres Leben. Genau. Und weil ich mit meinem Abitur meine Weichen vor Ewigkeiten gestellt habe, arbeite ich als Hilfsarbeiter und habe zehn Kinder. Keine Phrasen mehr. Es gibt nur eine Kindheit und ein Leben. Also, holen wir die kleinen  Menschen dort ab, wo sie stehen und unterstützen sie dabei, glücklich  zu werden und geben ihnen alles an die Hand, um die Stolperfallen des Lebens besser zu überstehen. Wir helfen ihnen also, sich zu entwickeln , und zwingen sie nicht, unsere Vorstellungen von der Umsetzung ihrer Fähigkeiten zu erfüllen.
Frei nach Hegel: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.

Also: Wertschätzung, Hochachtung und Danke-Schön, nur weil man Eltern ist? Auf gar keinen Fall. Nur weil jemand einen Titel hat, heißt es doch nicht, das er wirklich kompetent ist.  Denkt mal dran: Nur weil man viel Geld hat, muss man kein toller Mensch sein.  Also, warum sollte da etwas anderes für Eltern gelten?

Keiner da!

Als wir gestern beim Einkaufen waren, war C. wie immer dran, einen Sonntagsbraten auszusuchen. Er wollte nicht. Er sagte: „Wir essen einfach mal nicht zuhause!“-„Wir sind also nicht zuhause….“-„Nein, wir sind da, aber wir essen nicht zuhause.“ Er habe es satt. An jedem Wochenende kommen die Großen. Und natürlich essen sie dann mit. Der gewordene Vater, M. mit seiner neuen Wohnung. K., der hält sich einfach zurück. Aber sie kommen nicht, um Muttern zu besuchen, sie kommen um die Rechner im Zimmer der Jungs zu blockieren. Ob die Jungs mit Fieber oder Kopfschmerzen im Bett liegen, oder aber es spät ist und sie ins Bett müssen….alles egal.
Und dann fehlt immer hier und da irgendwas und das kommt dann aus diesem Haushalt und die Vorräte sind eifnach gleich Montags wieder leer….
C. will nicht mehr und ich eigentlich auch nicht, aber… es sind meine Kinder und ich habe dauernd ein schlechtes Gewissen. Und dabei sind sie groß und erwachsen und können ihre eigenen Fehler machen…..

Also kauften wir gestern ein. Bauten das zweite Bücherregal auf, das ich mir schon seit  letztem Herbst gewünscht hatte, aber seit Oktober…..naja. Egal.
Und heute morgen wurde der Sperrmüll weggefahren und um kurz vor zwölf saßen wir im Auto und fuhren ins Schwimmbad nach Bad Sachsa. Wir waren wirklich nicht da. Und wir blieben.  Minimi ließ sich im Wasser treiben, mit ihren Schwimmärmeln bewaffnet, fast den ganzen Nachmittag auf meinem Arm und meinte zu schwimmen. und die vier anderen, die sich sonst immer nicht grün sind, die endlich einmal durch Untertauchen und Nassplatschen ihre Konflikte ausmachen könnten…..die waren in einer einigen Horde unterwegs, schwammen und plantschten hier und dort, kamen zu uns und Mini und Mini forderte immer wieder, zu ihnen zu dürfen.

Am frühen Nachmittag kamen sie. Die typische Großfamilie mit vier Kindern. In Erlebnisbäder gibt es nicht mehr diese großen Becken, sondern sowas wie Wasserläufe , einen Meter dreißig tief. und Treppen hinein und darüber. Die Großfamilie enterte den Kanal, der zwischen Strudel und Draußen-Becken war. Und  zwischen uns allen löste der Vater seine Konflikte mit der Mutter, in dem er  mit einem dieser billigen Styroporschwimmbretter seine Angetraute naß machte und die gesamt Umgebung gleich mit. Es war kein Durchkommen mehr von einem Becken zum anderen, denn kaum hatten sie  den Treppenbereich verlassen, sassen sie auf den eingelassen Sprudeldüsen an der zweiten Treppe kurz vor dem Außenbecken und auch hier kam der Vater seiner Konfliktlösungstrategie nach, in dem er unablässig seine Kinder tauchte, tunkte, und mit dem Brett mit Chlorwasser versorgte, ebenso seine Frau.

Mini und ich suchten das Kinderbecken auf. Als wir kamen, war das Becken noch recht leer. Aber wie immer es so ist, kaum saß dort eine dicke Frau sichtbar auf dem Rand, kommen andere. Das Becken füllte sich mit schwimmbeflügelten  Kindern ins Swimmies mit und ohne Badenmoden darüber und den dazugehörigen Müttern mit Vätern und ohne. Und dann kam Patrick! Patrick stürzte an mir vorbei, in dem er das Minis Aufblaskrokodil zu Seite wischte, sich den leere Plastikhülle der Schwimmbrille griff, die ihm gar nicht gehörte, sondern in meinen Haushalt, sie aber sogleich, als er Mini mit einem der bunten Schwimmbretter , die das Erlebnisbad dort zur Verfügung stellt, erblickte, wieder achtlos fortwarf, um Mini vom Schwimmbrett wegzureißen. Alles ging wahnsinnig schnell, aber Patricks Vater war schneller. „Patrick!!LASS DAS!“ Während er das sagte, griff er sich den klobig wirkenden kleinen Jungen und schleppte ihn an das andere Ende des Beckens zur Rutsche, wo offensichtlich schon ein befreundetes Ehepaar samt Nachwuchs wartet. Mini und ich entdeckten, das wir blöd hinterher geguckt hatten, als wir uns ansahen.
„Alles gut.“ sagte ich ihr und sie spielte mit dem Brett weiter.

Dann wollte Mini dort auch Rutschen. Fatal. Vier Erwachsene saßen im Aufschlagbereich am Ende der Kleinkinderrutsche. Als wir ankamen, saß Patrick gerade auf einem der Erlebnisbad-Bretter in Form eines Bootes, als er von dem Mann des zu seinen Eltern dazugehörigen Paares dermaßen stark angschubste wurde, das er gegen die Beine seiner Mutter(?) mit dem Boot schoß und sich überschlug. Er lag unter dem Boot-Schwimmbrett, niemand half ihm und er wurschtelte sich hoch, mit hochrotem Kopf und man sah, das ihm das weh getan hatte, aber er weinte nicht und in dem Moment tat er mir leid.
Bevor Mini rutschen konnte, rutschte Patricks Vater und Patrick tat mir noch mehr leid. Mini rutschte und trotz ihres Gezeters bestand ich darauf, C. zu suchen.

Wir haben die Kinder eingesammelt und sind Essen gegangen. Als wir wieder kamen, war zumindest die taufende Großfamilie wieder weg.

Ich wollte gerne eine Rauchen. Und weil ich bei letzten Besuch einfach schnell mal vor die Tür konnte, habe ich mich angezogen und bin nach vorn an die Kasse.
Dort kamen die nächsten, bei denen ich mich im falschen Film fühlte. Eine Mutter samt Mann, Tochter und Enkelkind standen an der Kasse. Das Enkelmädchen hing auf dem Thresen und klar fummelte es an allen Sachen dahinter herum, die es erreichen konnte.
Die Mutter sagte dem Mädchen, sie solle aufhören, ließ sie aber in der Grabschposition und grinste mich blöd an, wie wenn ich es lustig finden sollte. Ehrlich, ich wußte nicht, das Stilldemenz zu derartigen Dauerschäden führen kann. Denn sie wiederholte blödgrinsend die Ansage an das Kind und mir lag schon ein:“Maaaaaaaaaaaaaan, dann nimm die Lüdde doch da ma fort!“ auf der Zunge, als der Großvater diesen Dienst übernahm und aussprach, was ich dachte. Aber es prallte an der Grinserin ab.
Die Kassiererin erklärte mir dann, wo ich die Raucherecke im Bad finde.

C. war mittlerweile in das obere Kinderbecken gewechselt, als ich vom Rauchen kam.Ihm war kalt, mir war kalt und Mini spielte. Und dann kam Patrick. Diesmal Patricks Vater nicht mehr in Begleitung der Dürren im rosa Bikini, sondern der Dicken im schwarzen Bade-Anzug mit Rock.
Als ich C. auf Patrick hinwies, wechselten wir wieder das Kinderbecken…..
Auf dem Weg dorthin konnten wir durch die Glasscheiben des Ganges die übrigen vier sehen. Mini sah sie auch und rief winktend:
„Hey Ladies!! Ich komme gleich!“ Mini, das mit den Ladies, das mein Spruch, obwohl er bei ihr viel cooler ist.

Im zweiten Kinderbecken gesellten sich drei der vier anderen Kinder zu uns. Sie mochten nicht mehr. Naja, viereinhalb Stunden Spassbad, das reicht. Irgendwann ist mit Spass auch Schluß. Nur A. klar nicht, der wollte immer weiter.

In der Umzugskabine brüllte Mini ohne Unterlaß und neben uns war ein Vater in der Kabine, der es wohl völlig lustig fand, dauernd zu sagen: „Nein, Mongo ist kein Obst.“ .

So. Zuhause. Auto versteckt geparkt.  Klingel aus. Telefon aus. Gardinen zu. Keiner da. Und A., der gar nicht nach Hause wollte, ist der erste, der im Bett verschwunden war und schläft.

Formulare und andere Schweinereien…

Was war passiert?
Vor Ewigkeiten bin ich in die Wohnung hier gezogen und wie immer habe ich vergessen, mich bei der Kindergeldkasse umzumelden.
Wie immer, halt. M. war nun 18 geworden und ist ausgezogen. Soweit der Sachstand.
Dann fiel mir siedenheiß ein, dass das Kindergeld für nach 18 ja extra beantragt werden muss. Okay. M. gesagt, ich brauch eine Schulbescheinigung und er soll das Antragsformular vom Arbeitsamt hier besorgen.
Naja, wenigstens die Schulbescheinigung hat mit zwei Wochen Verspätung geklappt.

Dann haben wir uns gestern getroffen hier, weil ja die Behörden die Formulare online anbieten. Soweit so gut. Der erste Link erzählt mir, das die Seite gar nicht erreichbar ist. Aha. Ich folge dem dort angebotenen auf die Seite des Arbeitsamtes.Dort gibt es jede Menge Formblätter für neue Kinder, Meldebescheinigungen für die im Haushalt lebenden Kinder, für Vollwaisen, Halbwaisen, für solche mit Migrationshintergrund und welche für solche mit Handy cap ( das Wort ist schwer zu schreiben, weil das y hängt.), für solche mit Insolvenz, für die Zuteilung einer Kindergeldnummer und vieles mehr und klar auch ein Formblatt für solche, die nix machen, also keine Schule und gar nix. Nur keins für M.,
der einfach nur in die eigene Wohnung gezogen ist und über 18 und Schule macht. Meine Güte. Ich habe alles ausgedruckt, in der Hoffnung, eher zufällig ein brauchbares Formblatt zu finden und wir haben uns für die Nix-Tuer-Formblätter entschieden, weil es da zumindest ein Feld namens Sonstiges gab, bei dem man frei eintragen konnte…..

Zum Sachstand: Die Tastatur meines ollen Dells fällt , wie auch die erste, auseinander. Es lösen sich Buchstaben und verklemmen sich.Ja, die Buchstaben fallen einfach ab. Bisher habe ich mit einer externen Tastatur gearbeit, aber irgendwie finde ich das nun doch doof, weil ist ein Läppie.
Erst habe ich bei ebay geguckt, ob ich Dörrte dort finde, weil jemand seine Dörrrte ausrangiert. Nix. Gut, denk ich mir, also Dell himself.
So. Da anhand einer Nummer rausklamüsert, welches Model meine Kunstlederbezogene Angeber-Gerätschaft ist und ab inne Ersatzteile…Akkus, Arbeitsspeicher, Ladekabel, externe Tastaturen hässliche Mäuse und einiges mehr…aha. Will ich nicht. Treiber brauch ich nicht, läuft eh Ubuntu drauf.  Gut, suchen wir die Funktion Kontakt und schreiben dem Support. Support. Technischer Support gegen Aufpreis, Support für den Versand, aber den kann man auch nur anrufen und anders als bei uns ist der nach der Website nur dafür zuständig, den tatsächlichen Versand neuer Geräte zu beobachten….Ich will kein neues Gerät, ich will eine Tastatur, die in Dörte verbaut ist. onboad, intern, inline, ist mir egal, wie man das nennt. Letztendlich fällt mir Fratzenbuch ein. Da haben doch alle so eine Wir-Sind-So-Toll-Feedback-Seite. Und ich schreibe drauf. Als Antwort bekomme ich eine Telefonnumer in Frankfurt. Ich soll da mal anrufen, weil es gibt nicht alles online zu bestellen.

Apropos Facebook: Ich habe ein neues Handy und eine neue Nummer dazu. Warum? Weil ich nicht so technikbegeistert bin! Mein altes war klasse. Einfach genial und sprang noch ordnungsgemäss auseinander, wenn es mal runterschrummelte. Den Akku konnte man dank Amazon ersetzen und meine Nummer war akkurat umverteilt.
Vor zwei Wochen nehme ich das  ale Handy vom Strom und denk: Boah ist das heiß und wieso ist innerhalb einer Stunde mein Akuu leer? Gestern war der doch noch in Ordnung und der macht das eigentlich nur, wenn das folgenschwere Hintergrundprozesse laufen.
Ich gucke drauf und denke: Was´n das da für ein Icon auf meinem Desktop? Klicke den an und mein Händy  wählt eine unbekannte Nummer. Ich recherchiere mit dem Ding und stelle fest, das es sich dabei um einen mir persönlich nicht bekannten Kontakt aus meiner Zockerkommunity mit kleinen Tieren und faulendem Gemüse, das ich vor zwei Jahren zum letzten Mal gespielt habe, handelt. Klar lösche ich den aus meiner Freundesliste, zumal ich festgestellt habe, das mein Handy am Vorabend in meinem Rucksack liegend um elf, als ich mit C. über die Schule diskutierte, diese Nummer angerufen hat und das genau zweimal. Der Ikon ist weg, der Freund aus der Freundesliste…ich beobachte das Datenvolumen, das vom 8 MB auf 153 hochgeschnellt ist und deaktiviere die online-Dienste.
Dann lasse ich einfach das Handy ganz aus, weil alles unheimlich, und fahre zur Arbeit. Klar rufe ich in der Mittagspause abends zuhause an, weil Spätschicht, und zeitgleich ruft das Handy die Nummer an. Fragenzeichen auf meiner Stirn.
Zuhause kontrolliere ich mein FB profil und stelle fest, das ich zwar mit diesem Menschen aus Göteborg nicht mehr befreundet bin, aber er zu meinen Abbonennten gehört……
Wie mir im Forum von t-online geheißen, setze ich das Handy auf Werkseinstellungen zurück. Hege aber Zweifel, ob das ausreicht, denn: Wenn das, was da drauf ist, telefonieren darf wie der Nutzer, also der Admin, warum soll es dann weg sein, wenn es auf Werkseinstellungen zurück gesetzt ist, denn meine Adminrechte sind ja auch nicht beim Zurücksetzen verschwunden. Ich darf ja auch nach dem Zurücksetzen weiterhin telefonieren.
Ich also die Gunst der Stunde genutzt und in meinen Eckladen. Die Dame telefoniert und sagt ihrem Kollegen: Nee, nicht formatieren, ist ein Handy.
Naja, Freunde, bei ´nem Rechner hätte ich das auch gemacht, formatiert. Aber wo krieg ich die Backup -Cd für nen Handy her??
„Wenigstens Nummertausch“, sagt sie. Ich will wissen, ob ich dann die Garantie habe, das das Ding weg ist, denn: Warum sollte das nur auf meine Nummer bezogen sein und mit meiner Nummer verschwunden sein?
Also alles neu. Meine alte Nummer ist sofort gesperrt, die neue geht sofort auf das neue Handy, samt neuer Sim..
Abends  öffne ich FB und es fordert mich auf, meine Handy-Nummer einzugeben. Ein Schelm, der böses dabei denkt. Ich geb da ma gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanix ein. Und mim Handy geh ich auch nicht mehr facebook und whats app habe ich gleich ma gelöscht!