Gestern….

war ich grad zuhause angekommen, hatte meine Haushaltshose gerade über meinen dicken Hintern gezogen, da klingelte es.
Ich dachte an die Nachbarskinder, aber die waren es diesmal nicht. Es war jemand behördliches. Ich fühte ihn durch die Wohnung, was ganz schnell ging, weil sie ist ja nicht so groß…..und dann waren wir in der Müllhalde Jungszimmer angkeommen, das sagte er mir, er dürfe ja nix sagen, aber ich soll mich mal an Frau Genf wenden.
Als ich wissen wollte, warum, weil ich nicht so viel Wert auf Nachbarschaftsbesuche lege, sondern lieber Fahrräder über den Server in Magdeburg verkaufe, wurde mir erklärt, das im Nachbarhaus jemand wohne, dessen Fall auch in der Zeitung gestanden habe inklusive Urteil. Und Frau Zürich habe das alles, jedenfalls solle sich dieser jemand von Kindern fern halten, und das grade hier, wo doch hier so viele wohnen….
Ja.
Ich versprach , das ich mich mit Frau Genf in Verbindung setzen würde und machte nach seinem Fortgang einfach meinen Haushalt weiter, der ja morgens liegen geblieben ist. Das „Ja“ blieb.
Als ich C. zum Essen voim Bahnhof abholte, erzählte ich ihm davon und mittlerweile kam mir dieser Besuch arg befremdlich vor.
Und ich dachte mir: Warum ich? Wenn ich mein Richtschwert in den Kisten wieder finde und meine Brille verlege, dann will ich mich gern näher damit auseinander setzen……aber so? So ist es fast, wie in einem falschen Film und wenn dem so ist, wie der Behördliche sagte, dann frage ich mich, warum er denn nicht selbst was unternimmt, wenn doch sogar in der Zeitung steht, das der Betreffende sich von Kindern fern zu halten habe?
Ich habe die Kinder am Ende des Abendessens noch einmal aufgeklärt, ihnen verboten in eben jenes Haus zu gehen, weil mir klar wurde, das solche Leute überall leben und es ihre, ihre ganz eigene Verantwortung ist, mit ihrer unsäglichen Neigung umzugehen und sich von kleinen Menschen fernzuhalten.
So. Sollte hier jedoch irgendwas passieren, dann ist mein Richtschwert schneller draußen, als alle gucken können. Versprochen!

 

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2 Gedanken zu “Gestern….

  1. Sicher ist man vor solchen Menschen nie. Es hilft wirklich nur, die Kinder immer wieder darauf hinzuweisen, was alles passieren kann. Bei mir hat auch so ein Mensch nebenan gewohnt. Die Kinder haben dann ihren Eltern davon erzählt und es kam zur Anzeige. In der gleichen Nacht hat sich dieser Mann das Leben genommen. Aber das ist doch auch keine Lösung.
    LG

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  2. Nee, ne Lösung ist das echt nicht. Ich denk auch, wenn ich woanders wohnen würde, wüßte ich doch auch nicht, wer im Nachbarhaus wohnt und wie die da sind.
    Ich will nur meine Ruhe und bin einfach von Florentina und ihren Geschwistern gestresst, denn wenn ich nach Hause komme, dann haben die schon viermal angerufen und ab dem Zeitpunkt, ab dem mein Auto vor dem Haus steht, klingelts im halbstunden Takt.

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