Home-Office Woche Sieben

Woche sieben. Was soll man noch sagen?

Schule: Die Lehrerin der Erstklässlerin stellte fest, das sie zu viel Mathe aufgegeben habe. Und kürzte die Seitenzahlen. Toll. Leider zwei Tage zu spät, denn mit der neuen Endseitenzahl waren wir durch. Ja, ich auch. Das Kind will nicht.,

Ende Woche 6 und Anfang Woche 7 bin ich von einem Landkreismitarbeiter, der Polizei und dem Gesundheitsamt angerufen worden und nach dem Aufenthaltsort von Angus befragt worden, weil er sich einem Test unterziehen solle. Und  zweimal habe ich sämtliche mir bekannten Telefonnummern rausgesucht und die Frau Gesundheitsamt gefragt, ob man ihr die Telefonnummern nicht übermittelt habe, weil ich die ja schon rausgesucht habe.

Hatte man nicht. War irgendwie klar.

Schule morgens läuft nicht. Es läuft immer schlechter und dann gibt es einen Tag, da läuft es wieder gut.

Ich übe mit den Kindern Englisch. The, these, those….du kommst nicht aus der Hos! Hat keinen Inhalt, aber man kann damit in großen Schritten durch den Raum laufend das Th üben.

Ich bin eine von 12,6 Millionen, ich bin am Arsch. Naja, aber immerhin bin ich nur eine von bisher nur 12,6 Millionen. Ich wollte schon immer mal zu vielen gehören, aber jetzt bin ich auch wieder nicht zufrieden. So habe ich mir das nicht vorgestellt und ich sage noch mal: Überleg Dir genau, was Du Dir vom Universum wünscht!

Das lerne ich wohl nicht mehr.

„Du wirst ja auch nicht jünger!“ sagte eine Freundin.

„Da haben wir ja was gemeinsam, näh?!“  Das Gedankentourette wird mit den Wochen des Kontakverbotes immer schlimmer.

Allerdings beginne ich Menschen in meinem Umfeld anders zu sehen. Familie hat ja so einen Arschloch-Bonus.  Da muß man durch, aber das gilt nicht für alle Menschen finde ich.

Eine andere Freundin hatte sich darüber amüsiert, das ich einige Wochen an diesen Alltagsmasken rumfuckerte….und am Samstag vor der Anziehpflicht fragte sie mich, ob ich zwei hätte.  Für sie und ihren Mann. Klar.  Direkt vom Nähtisch mit Gummiband zum Selbstdran-Nähen, wegen der Länge und dann sagt sie mir, näh, alles falsch. Ich soll nicht das Fleece (Anmerkung: Molton) nehmen, weil das fusselt.

Hab ihr nicht gesagt, das sie die Dinger vielleicht doch hätte waschen und hinterher bügeln sollen, weil die Fussel vom Nähtisch sind. Sie näht jetzt selbst, allerdings habe ich noch kein Foto bekommen, also noch kein Ergebnis. Gibt sonst immer Fotos.

Nach 17 Uhr laufe ich vom Esszimmer durch die Küche durch den Gartenflur durch den Wintergarten und zurück. Ich kann nicht anders. Gestern war das Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde dran…“ . Die Käfighaltung zerrt an meinem Gemüt. Ich habe mich doch tatsächlich geoutet, das ich das Lied als Kind nicht verstanden habe. Wieso steht da ein kleiner Mann mit einem Mantel im Wald und warum auf einem Bein? War er kriegsversehrt wie der Nachbar? Aber warum dann im Wald?

Nunja, ca. 20 Jahre später wurde dieses Geheimnis über irgendeine Doku gelüftet. Aber alle hier, alle, die hier wohnen, DIE wußten schon immer, IMMER, das das Männlein der Fliegenpilz ist. Ja, garantiert…

Ein Männlein…….

 

Bleibt gesund.

 

 

 

4 Gedanken zu “Home-Office Woche Sieben

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