Weihnachten 2018 – wer war die Prinzessin?

Ich. Es war ein eindrucksvoller Heiligabend. Wirklich wirklich der Hammer.

Morgens ging es zum Misten der Pferdeboxen mit Klein E. und Mini auf den Reiterhof.

Die kleinen Mädchen hatten mir Schnee geschenkt. Ja, da könnt ihr drüber lachen, aber ich glaube daran, daß die Zeit des Wünschens in der Kindheit liegt. Das ist mir nicht das erste Mal passiert, daß kleine Kinder in meinem Haushalt wünschten und es wahr wurde.

Jedenfalls hatte ich sie gebeten, sich Schnee zu Weihnachten zu wünschen. Und es flockte. Es blieb zwar hier nicht liegen, aber ich konnte die gepuderten Berge des Harzes von meinem Kaffeetisch-Sitzplatz aus sehen.

Das war mein erstes Geschenk.

Das zweite Geschenk war eine Kaffee-Einladung meiner ehemaligen Chefin. Ich habe sie sehr gemocht und dann hat sie gekündigt. Und wir waren eigentlich im letzten Jahr schon verabredet und wie es so ist, es wurde nix draus…die Zeit lief drüber hin und ich mochte nicht zur Last fallen und dann kam die Einladung zu Heilig Abend.

Das war mein zweites Geschenk.

Und dann kam die Nachricht, daß Angus am ersten Weihnachtstag zum Essen kommen würde.

Das war Nummer drei.

DAS, liebes Leben, das vergeß ich Dir nicht.   Das nicht. Auch wenn der Schnee schon am nächsten Tag wieder weg war….egal. Das war mein persönliches Wintermärchen.

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3 Gedanken zu “Weihnachten 2018 – wer war die Prinzessin?

    • Ja. Das tut es. Das klingt so lange nach….so friedlich. Weißt Du, es gibt Märchen, die beginnen mit dem Satz „In einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat…“. Ich glaube, daß damit die Kindheit gemeint ist. Als meine großen Mädchen noch im Kindergarten waren, das war so vor 13-14 Jahren, da holte ich sie ab und vor mir saß eine Erzieherin, die weinte plötzlich bitterlich und erzählte mir, daß sie ihr Kind verloren hatte.Und ihr Schmerz war so fühlbar. Sie war so untröstlich. Und ich weiß bis heute nicht, warum sie es mir erzählt hat in diesem schwachen Moment, aber als wir gingen, da wünschte ich, sie möge ihren sehnlichsten Wunsch nach einem Kind erfüllt bekommen. Es war nicht genug wünschen, meins. Also habe ich meine Töchter, die mich gefragt haben, warum sie weint, gebeten, mit mir zu wünschen. „Die Erzieherin möge binnen Jahresfrist schwanger werden und das Kind möge bei ihr bleiben.“ Statt der Erzieherin haben wir ihren Namen genommen. Hat geklappt. Ein paar Wochen drauf war sie schwanger und hat einen Sohn bekommen. Wissenschaftlich gesehen gibt es dafür sicherlich eine ganz sachliche Erklärung. Eisprung, Sperma und so. Aber es fühlt sich viel besser an, wenn man daran glaubt, daß Wünsche in Erfüllung gehen. Klar bitte nur gute, denn schlechte kommen siebenmal so schlecht zurück.

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      • Ich denke, die Erzieherin spürte, dass man sich Dir anvertrauen kann. Und durch Euer Wünschen hatte sie ein gutes Karma….Grundvoraussetzung, um schwanger zu werden. Und jeder Mensch sollte das tun, was ihm guttut. Warum es im Endeffekt klaapt, ist doch eigentlich egal. Ich wünsche Dir jedenfalls nur das Beste und das von Herzen!

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