Weihnachten 2018 – wer war die Prinzessin?

Ich. Es war ein eindrucksvoller Heiligabend. Wirklich wirklich der Hammer.

Morgens ging es zum Misten der Pferdeboxen mit Klein E. und Mini auf den Reiterhof.

Die kleinen Mädchen hatten mir Schnee geschenkt. Ja, da könnt ihr drüber lachen, aber ich glaube daran, daß die Zeit des Wünschens in der Kindheit liegt. Das ist mir nicht das erste Mal passiert, daß kleine Kinder in meinem Haushalt wünschten und es wahr wurde.

Jedenfalls hatte ich sie gebeten, sich Schnee zu Weihnachten zu wünschen. Und es flockte. Es blieb zwar hier nicht liegen, aber ich konnte die gepuderten Berge des Harzes von meinem Kaffeetisch-Sitzplatz aus sehen.

Das war mein erstes Geschenk.

Das zweite Geschenk war eine Kaffee-Einladung meiner ehemaligen Chefin. Ich habe sie sehr gemocht und dann hat sie gekündigt. Und wir waren eigentlich im letzten Jahr schon verabredet und wie es so ist, es wurde nix draus…die Zeit lief drüber hin und ich mochte nicht zur Last fallen und dann kam die Einladung zu Heilig Abend.

Das war mein zweites Geschenk.

Und dann kam die Nachricht, daß Angus am ersten Weihnachtstag zum Essen kommen würde.

Das war Nummer drei.

DAS, liebes Leben, das vergeß ich Dir nicht.   Das nicht. Auch wenn der Schnee schon am nächsten Tag wieder weg war….egal. Das war mein persönliches Wintermärchen.

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