Klotz Holz

Ich kann kein Französisch. Englisch ja, reicht für wisssenschaftliche Texte. Die kann ich verstehen. Und Portugiesisch nur marginale Rudimente. Steht immer noch auf meiner Todo-Liste.
Und es geht mir auf die Nerven, das ich so wenig kann.

Da habe ich mir gekauft, es kam gestern an und ist schon wieder alle, nur allein durch den Zug zur Arbeit hin und zurück und eine Stunde heute morgen lesen. Und in dem Buch wurden  andere Bücher zitiert und ich habe mir eins, dessen wenige Zitate einfach nur schön waren, bestellt. Und im Original ist es Französisch. Und ich ärgere mich….ärgere mich unendlich, weil ich einfach zu wenig kann. Weil mir vorgestern schon bei der Buchbesprechung im Radio, die ich auf dem Weg zur Spätschicht immer höre, aufgefallen ist, das der Übersetzer genannt wurde. Und ich dachte darüber nach, ob so ein Übersetzer wirklich die kleinen Feinheiten einer anderen Sprache einfangen kann.
Das sind jedenfalls immer die Momente, in denen ich mich immer wie ein Klotz Holz fühle.

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2 Gedanken zu “Klotz Holz

  1. „Das Kind vom hohen Meer und andere Erzählungen“ von Jules Supervielle, Camus`“Pest“ ( während der Schlzeit habe ich mich nicht rangetraut, weil man sagte, das sei so furchtbar schwerer Tobak und was sollten schon solche wie ich damit?) und „Der Alte, der Liebesromane las“ von Luis Sepúlveda. „Das Kind vom Hohen Meer“ klingt schon im Deutschen so schön, da fragt man sich, wie mag das im Original wohl sein…. Ich hoffe, die reichen mir über den Juni in meiner hausfraulichen Langeweile.

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