gefliegt und niht gefallt

So. Morgens um 6.32 ging es los. Erst nach Kreiensen, dann nach Göttingen, dann nach Frankfurt und, weil man gut 12 Minuten mit dem ICE vom Hauptbahnhof zum Flughafen fährt, dachte ich so bei mir: „Frankfurt ist man doch was groß.“
Dann waren wir am Flughafen. Koffer weg. Mini streikte. Zoll war klasse. Wer wurde rausgezogen? Richtig. Nach knapp fünf Stunden in den Schuhen sollte ich, die von dem Geschleppe mit Kinderkarre, drei Koffern und Handgepäck mockte, wie wenn ich vier in der Mukki-Bude verbracht hätte, meine Schuhe ausziehen. Schön ist annerste!Warum ich gepiept habe, ob es an dem Gürtel, den Kronen auf den Zähnen oder den Ringen lag…wer kann das schon sagen. Und dann haben wir auf den „Hubschrauber“ gewartet.
Und Gerd kam dann. Das hier ist Gerd:
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Auf dem Bild sind wir schon wieder raus aus Gerd und in Lissabon. Fliegen ist gar nicht so schlimm. Der Start ist witzig, erinnert an den Zug von Bad Harzburg nach Hannover mit Neigewagentechnik. Wenn der akkerat in die Kurve geht, ist das auch wie Achterbahn fahren. Der Flug selber ist eher doof. Wesentlich lauter als Zug fahren und, weil man über den Wolken fliegt, hat man das Gefühl, es geht gar nicht voran. Mini hat während der Starts und der Landung eine Schreiattacke hingelegt. Vom Feinsten sag ich mal. Essen gab es auch. Irgendwas, was an Kartoffelbrei erinnerte mit was rotem drin und irgendwelchen Scheiben drunter. Das ganze kam in einer Alu-Schachtel, in der bei uns das teure Hundefutter für den Kindersatz verkauft wird.
Aber: Die haben hier Palmen. RICHTIGE echte Palmen.
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Die Bilder sind vor dem Bahnhof. Auf Taxi hatten wir keine Lust. Deshalb guckte C. bei den Bussen und dann sprach uns eine junge Dame an und setzte uns in den Bus, der uns zum Hotel brachte. Und dem Fahrer sagte sie, wo wir raus mussten. Hab ich sonst noch nirgendwo erlebt.
Das Hotel ist….irgendwie….sowas habe ich bisher nur auf Bilder gesehen. Das Bett ist größer als meins Zuhause. Lauter so Schnicki-Schnacki im Bad, vom Radio, über Seife bis hin zu echt fetten Handtüchern, und sogar jemand, der Dir die Koffer auf das Zimmer bringt…Fußboden glänzt, wird aber offensichtlich dauernd gewischt da unten in der Eingangshalle denn als wir ankamen, fing es an zu regnen und da ist keine Spur unten.
Zum Essen sind wir zu Mäkkes und das ist hier echt billiger als bei uns, auch wenn der Schickenbörger eher lieblich als feuerheiß schmeckt, aber….ich habe da zum ersten Mal bei Mäkkes meinen Kaffee in der Tasse bekommen und geschmeckt hat der auch noch.
Dann folgte auf der Suche nach einem Supermarkt die erste Stadtbesichtigung, aber davon morgen mehr.

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2 Gedanken zu “gefliegt und niht gefallt

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