Sonntagsplan

Der Tag war schön geplant. Ein Kind mehr im Haus, klein E hatte Übernachtungsbesuch von V. Morgens raus und dann ab an die Arbeit. Bis zum Abend wollte ich brav an meinem Programmierprojekt wurschteln und danach Analysis.
Auf Klausuren muss ich mich langsam auch mal vorbereiten.

Die Kinder woltlen raus. Das war schlecht möglich, weil gestern eine Prozession ums Kloster herum lief.  Da wäre es wohl eher störend gewesen. Aber als die dann fertig waren, schlugen die beiden kleinen vor, sie wollten doch auf den Spielplatz. Ich erlaubte es ihnen, wenn wenigstens ein Großer mitginge. Richtig groß waren die dann nicht, sondern nur groß E und A, aber immer hin waren sie zu viert. Dennoch schickte ich kurz drauf D. mit dem Hund mal zum Gucken und als der eine gute Stunde später wieder kam und sagte, sie wären auf keinem der Spielplätze , die sie angegeben hatten, musste er mit ins Auto und wir sind sie suchen gefahren. Das hätte ich vorher schon selbst erledigt, aber nach der Prozession gab es wohl noch Kaffee und Kuchen und mein Auto war zugestellt. Unglücklich halt.

D. , die Wechseljahre und ich fuhren als in den sozialen Brennpunkt, erster Spielplatz nix, auf dem zweiten fanden wir sie dann.
Klein E. weinte, weil V ihr erklärt hatte, sie wäre zu fett und solle abnehmen. Ich habe dann alle lieber ins Auto gepackt und wieder mitgenommen, nicht das sie noch mehr streiten.
Zu Hause. Der Vater der Wechseljahre hatte angerufen , wir telefonierten und groß E. schnitt sich mit der elektrischen Brotmaschine in die Finger. Das war ein großer Schnitt und ich wollte zur Apo,  Klammer-Pflaster besrogen. Da das mit dem Apotheken -Notdienst eher seltsam war, weil der hier in Gs nur zwei Stunden nachmittags aufhatte und ich zweifelte, weil der Schnitt so groß war, bat ich den Vater von den Wechseljahren, die Kinder zu hüten, zumal ich nicht wusste, wann die Mama von V kommen würde, um sie abzuholen. Wäre schlecht gewesen, wenn ich sie mit ins Krankenhaus genommen hätte und Mama  wäre gekommen.
Mein Alkoholproblem konnte ich nicht fragen, das sass die ganze Zeit unten im Kreuzgang – Freundin, keine Details.

Der Finger von groß E wurde geklammert mit vier kleinen Pflasterchen und umklebt. Dann haben wir die Sachen , die der Vater von den Wechseljahren hier noch hatte, ins  Auto gepackt und er ist gegangen, ohne sich zu verabschieden.
War blöd, die Heulerei ging gleich los.
Als wir vor seiner Wohnung standen, hatte nun klein E die Brotmaschine benutzt , sich auch in den Finger zu schneiden. Wir mussten bis nach BH, weil nur dort die Apotheke noch Notdienst hatte, die hatten auch kein Klammerpflaster mehr, aber gutes normales.
Und dann zurück. Klein E.s Finger versorgt und den Vater genötigt, den Kinder zu sagen,w ann sie ihn wieder sehen. Ich bin zwar nun ausgerüstet, aber ich möchte nicht noch mehr Finger abkleben müssen.
Als ich ihn dann nach Hause gebracht hatte, war es neun. Dann haben wir noch ein Nach-Beziehung-Telefonat geführt, und zack wars zwölf. Und damit nix mehr mit Analysis oder dem Programmierprojekt.

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